Etosha Nationalpark Etosha Nationalpark
Etosha Nationalpark
Reisebericht Namibia   Home Etosha Nationalpark     |   Reisebericht Südafrika
Etosha Nationalpark
Etosha Nationalpark
Etosha Nationalpark
 
 Regionen
 
 
 
 

Okaukuejo

Am 15. Tag unserer Reise durchquerten das Haupteingangstor, das "Andersson Gate" im Süden, um uns für die nächsten 3 Tage den Etosha Nationalpark anzusehen. Gleich am ersten Wasserloch "Ombika" linker Hand konnten wir Zebras, verschiedene Antilopenarten und einen Elefanten beobachten. Wenige Minuten nach unserer Weiterfahrt auf der Strasse ins Innere des Parks kreuzte eine Herde Elefantenbullen den Weg.

Es heißt in diversen Reiseführern, in Etosha sucht man das Wild nicht, wie z.B. im Krüger Park, man erwartet es. Zum Großteil ist das zutreffend, da der Park besonders in der Trockenheit extrem ausgedürrt ist und das Wild die Wasserlöcher aufsuchen muss um zu trinken. Allerdings ist man i.d.R. von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang im Park unterwegs und wie lange man jeweils vor den Wasserlöchern sitzend bei brütender Hitze im Auto ausharren möchte, ist von der persönlichen Geduld abhängig. Bei uns war diese meist auf ca. 15 Minuten begrenzt, anschließend fuhren wir weiter zum nächsten Wasserloch und haben in den 3 Tagen trotz unserer "Ungeduld" eine Menge gesehen.

Ein weiteres empfehlenswertes Wasserloch in der Nähe von Okaukuejo ist das Wasserloch "Okondeka". Es liegt direkt am Rand der Salzpfanne, eine Menge von Tieren trifft sich am Nachmittag um zu trinken, auch Löwen werden oft gesichtet. Das Wasserloch ist vom Aussichtspunkt recht weit entfernt, so dass es sich nicht für Nahaufnahmen eignet. Dafür wirkt die große Ansammlung unterschiedlicher Tiere im Nachmittagslicht vor dem Hintergrund der Salzpfanne wie eine Anmutung aus dem Paradies.

In ungefähr 20 - 30 Minuten Entfernung befindet sich der sogenannte Märchenwald (Sprookieswoud). Beim Märchenwald handelt es sich um eine Ansammlung der etwas bizarr wirkenden Pflanze Moringa ovalifolia, welche besonders durch ihre flaschenförmig angeschwollenen Stämme auffällt. Die Fahrt zum Märchenwald bot außer einer Gruppe von 3 Giraffen kaum Tierbeobachtungen. Allerdings sollten fotografisch und botanisch Interessierte sich diesen Abstecher nicht entgehen lassen.

Die wichtigsten und interessantesten Plätze für Tierbeobachtungen waren bei Okaukuejo die beiden genannten Wasserlöcher sowie das Wasserloch direkt am Camp. Dieses wird nach Sonnenuntergang von Flutlicht angestrahlt und zieht ebenfalls eine große Anzahl von Tieren, u.a. eine riesige Elefantenherde sowie Breitmaul-Nashörner an. Die vielen unterschiedlichen Tiere im orangefarbenen Licht erzeugen eine ganz besondere Atmosphäre.

Zurück

 

Etosha
 
Etosha

Märchenwald

Etosha

Kudus

Etosha

Springbock

Etosha