Etosha Nationalpark Etosha Nationalpark
Etosha Nationalpark
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Etosha Nationalpark
Etosha Nationalpark
Etosha Nationalpark
 
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Namutoni

Am 3. Tag verließen wir die Gegend um Halali, da die "Ausbeute" an Wildtieren dort eher mager war und begaben uns in Richtung Namutoni. Die Vegetation wurde wieder etwas lichter und es fanden sich im "sichtbaren Bereich" wieder mehr Tiere ein. In der Gegend um Namutoni gibt es verschiedene interessante Drives von unterschiedlicher Länge. Entlang der Drives bzw. in der Nähe davon sahen wir diverse Antilopenarten u.a. einige Damara Dik-Dik's, Giraffen, Zebras und Elefanten. Auch eine Rundfahrt um die Fishers Pan ist sehr interessant. Während der Regenzeit füllt sich diese mit Wasser und es finden sich unzählige Flamingos und Pelikane im seichten Wasser ein. Da wir in der Trockenheit unterwegs waren, konnten wir nur die Landschaft und ein paar Warzenscheine besichtigen.

Sehr reizvoll ist auch die Stelle um "Sprinbokfontein". Hier reicht die weiße, staubige Pfanne weit ins Landesinnere hinein. Es halte sich viele Antilopenarten sowie Zebras auf und man kann sie bei ihren Wanderbewegungen in die Pfanne (abends) bzw. aus der Pfanne heraus (morgens) beobachten.

Die ergiebigste Tierbeobachtungsstelle in der Nähe von Namutoni ist "Kalkheuwel". Kalkeuwel ist ein kleines künstliches Wasserloch. Man kann die Tiere aus großer Nähe sehen und auch entsprechend gut fotografieren. Um das Wasserloch war ein riesiger Andrang an Zebras, Elefanten, Kudus, Giraffen, Impalas und Springböcken die alle sehr dicht, fast zusammengedrängt beieinander standen. Zusätzlich zu den bereits genannten Tieren, konnte man hier die eher seltenen Elendantilopen beobachten. An diesem Wasserloch lohnt es sich im Laufe des Tages öfter einmal vorbeizuschauen. Es ist immer etwas los. Auch Raubkatzen lassen sich hier öfters blicken.

Vergleich Etosha Park - Krüger Park (Südafrika)
Es ist fraglich ob man die beiden Nationalparks überhaupt miteinander vergleichen kann, da sie hinsichtlich Größe, Vegetation und Tierbestand sehr unterschiedlich sind. Was die Möglichkeiten zur Tierbeobachtung angeht, möchte ich trotzdem einen Versuch wagen.

Der Etosha Park ist in meinen Augen im Vergleich zum Krüger Park landschaftlich! auf die Dauer etwas eintönig, so dass sich das Augenmerk voll und ganz auf die Tierwelt richtet. Wenn sich dann im Laufe des Tages über längere Zeit keine Tiere blicken lassen, kann es schon auf Dauer etwas zäh werden.

Der wesentlich größere Krüger Park dagegen, zeichnete sich durch eine starke Vielfalt in Landschaft und Vegetation aus. Es gibt z.B. Flusstäler, Schwemmsandflächen und ein paar kleinere Berge. Er ist somit nicht nur von der Tierwelt, sondern auch von der Landschaft her sehr reizvoll. Augrund dieser Vielzahl an unterschiedlichen Lebensräumen gibt es auch eine größere Spannbreite an Tierarten zu sehen. Man sieht zwar nicht die großen Tiermassen an einer Stelle, aber es gibt "hinter jeder Ecke" etwas Neues zu entdecken.

Im Krüger Park hat man auch nach 3 Tagen nur einen Bruchteil gesehen. Wenn man genug Zeit hat, sind 5 bis 6 Tage mit Sicherheit eine angemessene Zeit. Im Etosha Park sind 3 volle Tage Aufenthalt durchaus ausreichend.

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Etosha
 
Etosha, Namutoni

Giraffen

Etosha, Namutoni

Wasserloch Kalkheuwel

Etosha, Namutoni

Fort Namutoni

Etosha, Namutoni