Halali
Wir verließen am 2. Tag früh morgens mit Sonnenaufgang das Camp Okaukuejo und fuhren über den
Olifant's Drive in Richtung Halali. Nach ca. ½ Stunde Fahrt hatten wir das riesige Glück ca. 20 m
von der Strasse entfernt, gut sichtbar im Busch, 3 männliche Junglöwen in der Morgensonne liegen zu
sehen. Da schon ein Auto angehalten hatte, konnten wir die drei gar nicht übersehen. Es war eine
ausgezeichnete Sicht auf die Tiere und wir hatten genug Zeit um schöne Aufnahmen zu machen.
Leider sollte diese Begegnung mit Raubkatzen die einzigste bleiben. Auf unserer Reise vor 3 Jahren
nach Südafrika hatten wir im Krüger Park, der wesentlich größer und undurchdringlicher ist, als die
Etosha Pfanne häufiger Begegnungen mit Raubtieren gehabt.
Auf der Weiterfahrt kreuzten wir noch das Wasserloch Olifants. Hier waren, wie der Name schon
verspricht, eine größere Anzahl Elefanten sowie Kuhantilopen zu sehen. Der Etosha Park ist in
der Gegend von Halali durch sehr dichten Mopanewald gekennzeichnet. In diesem "Dickicht" war es
besonders schwer irgendwelche Tiere auszumachen.
In der Nähe von Halali gibt es einige im Reiseführer als besonders treffsicher beschriebene
Wasserlöcher z.B. das "Salvadora". Leider konnten wir das vor Ort nicht nachvollziehen. Ein kleines
Highlight in der Nähe von Salvadora war ein Rudel Tüpfelhyänen, welches in größerer Entfernung mit
einem Riss beschäftigt war. Hyänen sind hauptsächlich nachtaktive Tiere und tagsüber nur schwer zu
sehen.
Die noch am interessantesten Wasserlöcher in der Nähe von Halali sind "Rietfontein" und "Goas" sowie
das Wasserloch direkt am Camp. An den beiden erst genannten, konnten Gemsböcke, Giraffen,
Schwarznasenimpalas, Elendantilopen, Gnus, Kudus und wie fast überall Zebras beobachtet werden.
Das Wasserloch am Camp ist etwas außerhalb gelegen, kann aber zu Fuß auch nach Einbruch der
Dunkelheit erreicht werden. Es ist wie das Wasserloch im Camp Okaukuejo angestrahlt. Hierher
kamen hauptsächlich Nashörner, auch ein Leopard wurde gesichtet.
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